www.runen.net

Engel leben unter uns

Engel sind in verschiedenen Religionen Wesen, die einem Gott oder meheren Göttern zur Seite stehen. Engel - Angelos - ist aus dem griechischen abgeleitet und bedeutet - Bote. Die Aufgabe der Engel besteht darin, Himmelsboten zu sein und zwischen Gott und Menschen zu vermitteln.
Die Bibel geht davon aus, dass Engel himmlische, mit Bewusstsein begabte Geistwesen sind. Sie haben die Funktion den Menschen Gottes Wort, Gegenwart, Absicht und Willen mitzuteilen. Engel erscheinen in der Bibel deshalb oft als "Boten Gottes" in menschlicher Gestalt. Sie sind souverän, den Menschen überlegen und nicht an die Schranken und Bedingungen der menschlichen Welt gebunden.

Nach biblischer Auffassung existierten Engel schon vor der Entstehung der Welt als Diener Gottes. Engel wollen dienen, es ist das, was sie lieben. Auch im Buch Hiob erscheint Satan nicht als Macht gegen Gott sondern als Engel der gegen Gott die Wette um Hiobs Sündhaftigkeit abschließt. Später erwähnt Gott die Engel als die ersten, die ihn mit den Sternen lobten - offenbar noch vor der Schöpfung der Menschen. Hier werden Vorstellungen einer Engelwelt sichtbar, die der Schaffung der Menschenwelt vorausgeht und die Geschicke der Menschen mitbestimmt.

Aber Engel sind den Menschen unterstellt und Menschen richten über diese. Auch Satan ist ein gefallener Engel, d.h. er war eine Diener Gottes, der sich von Gott löste.

Engel können auch als lebende Wesen, wie wir selbst, verstanden werden. Sie haben einen feinstofflichen Körper, den wir aber normalerweise nicht sehen können. Die Luft die wir atmen ist auch unsichtbar aber trotzdem ist sie da und fühlbar. Je intuitiver wir unsere Umgebung wahrnehmen, desto mehr kommen wir zur Wahrheit und sehen alles, was ist. Engel haben ebenso eine Seele und spirituelle Neigungen wie Menschen aber sie leben in einer anderen Dimension und sie haben eine spezielle Aufgabe. Jeder Bestandteil der göttlichen Schöpfung hat seinen Sinn. Es gibt nichts Überflüssiges oder Zufälliges. Alles darf DASEIN. Das gilt sowohl in den Dimensionen, die wir mit unseren Sinnen erfassen können als auch für die, die uns nicht zugänglich sind. Die sichtbare Welt ist nur eine Teilmenge der ganzen Welt. Wenn wir auch nur einen Augenblick lang all das sehen könnten, was uns umgibt, würden wir merken, dass wir nie alleine sind.