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Voodoo - Die magische Religion

Welch große Zauberkraft in diesem Wort zu liegen scheint. Voodoo - ein Phänomen, das auf der ganzen Welt bekannt ist und vor dem sich mancher - mitunter zu Recht - fürchtet.

Vielleicht kennen Sie die einschlägigen Gruselfilme, wo es um die lebenden Toten - die Zombies - geht. Doch viel weiter reichen unsere Kenntnisse über eine der dunkelsten Formen der Magie meist nicht. Obwohl natürlich auch der Voodoo-Kult eine helle und heilende Seite hat, erscheint er uns bedrohlich und finster. Das ist nur verständlich, kommt doch Voodoo aus einer sehr weit entfernten Gegend dieser Erde, aus einer uns völlig fremden Kultur. Voodoo wird zudem von Menschen praktiziert, deren Äußeres uns wenig vertrauenserweckend erscheint. Zusätzlich handelt es sich bei Voodoo-Ritualen um zum Teil sehr gefährliche Praktiken, die sich schnell auch gegen den Anwender richten können.

Vodun aus Benin

Ursprünglich wird der Begriff Voodoo auf das Wort Vodun zurückgeführt. Es stammt aus Benin, woher die meisten Sklaven Westindiens stammten, deren Nachkommenschaft heute zumeist im karibischen Raum angesiedelt ist. Vermischt mit der Kräuterheilkunde, der inzwischen völlig ausgerotteten Ureinwohner und westafrikanischer Magie, entwickelte sich Voodoo hauptsächlich in der Karibik. Aber auch in südamerikanischen Ländern, wie Venezuela stößt man auf Voodoo-Rituale. Inzwischen scheuen sich die Antilleninseln nicht, mit Voodoo Werbung zu machen. Man sollte sich als Tourist jedoch nicht leichtfertig auf schwarz-magische Praktiken vor Ort einlassen.

Innerhalb des Voodoo gibt es vornehmlich in ländlichen Gegenden Geheimbruderschaften, die sogenannten Zobob, deren erklärtes Ziel Reichtum und Macht ist. Sie sind glücklicherweise eher selten anzutreffen, doch sollte man als Tourist darauf achten, ihnen aus dem Weg zu gehen. Die Zobob zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie in ihren Ritualen, Praktiken der Kabbala verwenden und menschliches Blut benutzen. Die Mehrheit der Voodopriester jedoch beschränkt sich auf Tieropfer.

Voodoo - Die weißen Magier

Man unterscheidet die Weißen Magier, die sogenannten Houngan und die Schwarz-Magier, die Bokor oder Malfacteur genannt werden.

Eine Voodoo-Zeremonie kann so ablaufen: Zuallererst muss sich der Magier auf die Zeremonie vorbereiten, d.h. er muss entspannt und hochkonzentriert sein, um mit den Loas - den Geistern in Kontakt zu kommen. Dazu wird er von monotoner Hintergrundmusik begleitet, die mit Congas oder aufeinander geschlagenen Steinen erzeugt wird. Wenn es der Priester geschafft hat, sich beispielsweise auf einen Punkt im Raum zu konzentrieren und mit ihm "verschmolzen ist", wird es ihm möglich durch Rythmus, Tanz und Gesängen zur völligen Ekstase zu gelangen. Der Magier kann nun beginnen, die Hilfe der Geister zu erbitten.

Es gibt eine Reihe verschiedener Loas, die je nach "Thema" aufgerufen werden können und die während des Rituals in den Körper des Magiers und u.U. auch in die Körper der anderen Anwesenden eindringen. Was man eine Besteigung nennt. Daher ist es wichtig, zuvor genau über die verschiedenen Charaktere der Loas Bescheid zu wissen.

Voodoo - Der magische Zeiger

Nun kann mit der Aufladung eines sogenannten Magischen Zeigers begonnen werden. Dieser darf in keinem Ritual fehlen und dient - geweiht und besprochen - der Konzentration von Energie auf ein bestimmtes Objekt oder eine Person.

Zur Besprechung gibt es eine Auswahl zahlreicher Formeln, die auch angewandt werden müssen, wenn man während des Rituals das Veve, die manifestierte Gottheit, mit weißer Kreide auf den Boden malt. Weiterhin benötigt man eine Vielzahl weiterer Utensilien wie z.B. ein Pendel, Edelsteine, Kerzen, Hühnerfedern, Stahlnadeln, Voodoo-Puppen, Tierblut und Räucherwerk. Je nach Auftrag bringt der Magier verschiedene "Zutaten" zum Einsatz und es ist bei jedem Ritual von großer Bedeutung, den Göttern bzw. einem bestimmten Gott Opfer zu darzubringen. Denn wenn man ihnen nicht ausreichend huldigt, können sie ihre Hilfe verweigern oder sogar dem Priester Schaden zufügen.

Die bekanntesten Gottheiten des Voodoo: Legba gilt als wichtigster Gott weil er die Schranken zur Geisterwelt öffnet sowie Loco, der Gott der Natur und der Heilkräfte. Weiterhin Damballa, der Schlangengott, Erzulie, die zu den Wassergöttern zählt und in Liebesfragen angerufen wird sowie Ogu, Gott des Krieges und des Kampfes.

Voodoo - Ghedes, La Boumba und Baron La Croix

Als Herren der Friedhöfe und der Toten bezeichnet man die Ghedes, zu denen La Boumba, Baron La Croix und Baron Samedie als Wesenheiten zählen. Jede Gottheit bzw. jede Gruppe von Gottheiten hat ein eigenes Symbol des Veve.

KreuzAm geläufigsten im Zusammenhang mit dem Voodoo-Kult erscheint uns wahrscheinlich der Gebrauch von Voodoo-Puppen und die Verwandlung eines Menschen in einen Zombie. Dabei wird ein lähmendes Gift eingesetzt, das bei falscher Anwendung auch tödlich sein kann. Das Opfer wird damit in einen todesähnlichen Zustand versetzt und dann begraben. Durch den auftretenden Sauerstoffmangel erleidet der lebendig Begrabene einen irreparablen Hirnschaden und kann danach als willenloser Sklave missbraucht werden. Natürlich ist dies alles streng verboten und gilt als Mord. Es ist sehr schwierig bis unmöglich einen Zombie aus diesem Zustand herauszuholen und kann nur durch einen Houngan erfolgen. Nur er ist in der Lage, eine passende, ausreichend starke Gegenmagie durchzuführen und damit die Magie des Bokors zu brechen.

Ähnlich großer Schaden lässt sich auch mit der Verwendung von Voodoo-Puppen anrichten. Der Magier baut sie aus Ton oder Wachs. Handelt es ich um einen Todeszauber müssen sowohl die Loa-Petro (böswillige Göttergruppe) als auch die Ghedes (Herren der Friedhöfe und der Toten) angerufen werden, was natürlich für den Priester nicht ungefährlich ist.

Voodoo - Die Voodo-Puppen

Ein Zauber der mit Hilfe einer Voodoo-Puppe durchgeführt werden soll, muss selbstverständlich nicht tödlich sein. Manchen Klienten reicht es auch, ihren verhassten Mitmenschen (lediglich) Schmerzen zuzufügen, deren Ursprung die Opfer natürlich nicht unbedingt ahnen.

Ein gibt weitere gängige Voodoo-Rituale: Liebeszauber, Magische Amulette - Ouanga, Heilpasten, Schönheitscremes, Schutzzauber, Flüche, Schwangerschaftsmagie u.v.m.

Für den Fall, dass Sie irgendwann einmal den Dienst eines Voodoo-Priesters in Anspruch nehmen wollen, ist es ratsam, sich einen Houngan zu suchen, um sich nicht durch schwarzmagische Kräfte unnötig in Gefahr zu begeben.

Weiterhin ist zu empfehlen den Magier auf jeden Fall für seine Arbeit zu bezahlen. Dies geschieht üblicherweise erst nach Erfüllung des geäußerten Wunsches bzw. nach Heilung des Patienten. Denken Sie daran: Der Voodoo-Priester hat die ausstehende Entlohnung mit Sicherheit nicht vergessen und ist in der Lage, egal wo Sie sind, Sie auf möglicherweise sehr unangenehme Weise daran zu erinnern. Oder glauben Sie nicht?
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