Kostenlos Tarotkarten legen    ₪₪    Lenormandkarten   ₪₪    Wie gut passen eure Sternzeichen?

Newsgruppen Astrologie, Paranormal, Ufo, Buddhismus und Divination

Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.

Betreff: Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.
Von: andreas@angerer-bodenlos.de (Andy Angerer)
Gruppen: de.alt.ufo
Organisation: Bierschutzverein Evau
Datum: 07. Sep 2020, 14:12:55
Am 05.09.20 um 14:44 schrieb halv:
Am 03.09.2020 um 20:24 schrieb Andy Angerer:
Am 30.08.20 um 09:41 schrieb halv:
>
Ich wurde abgelenkt und habe vergessen die Drake-Gleichung zu erwähnen.
>
Ja; die Drake-Gleichung....
Von der bin ich kein großer Fan; ehrlich gesagt.
Manchmal frag ich mich, ob da das eine oder andere Multiplikationszeichen in Wirklichkeit nicht ein Divisionszeichen sein müsste. Aber ich steh mit Mathe auf Kriegsfuß und vermutlich kapier ich das alles einfach nicht.
>
Aber dazu haben sich andere bereits Gedanken gemacht:
https://www.focus.de/wissen/experten/unendliches-universum-selbst-wenn-es-ausserirdische-gibt-wir-werden-nie-in-kontakt-treten_id_10134393.html
>
>
>
Dazu mach ich mir auch Gedanken. Und die sind ganz anders.
 Und das ist gut so. Nach erneutem Lesen Deiner Zeilen und einer Gedankenpause, habe ich meinen Senf dazu beisammen. Denn ich sprach ja vor allem vom Faktor Zeit. Den kurzen Moment in dem z.B. unsere Erdzivilization aufleuchtet und Emissionen ins All abgibt und der Möglichkeit innerhalb dieses Zeitrahmen gefunden zu werden.
Klar.... Zeit und Raum.... Entfernungen....

Wenn die "Samen des Lebens" im All so allgegenwärtig sind, wie es den Anschein hat, dürfte Leben überall, wo es flüssiges Wasser gibt (und vielleicht noch vulkanische Aktivität; wegen der Mineralstoffe), sehr rasch entstehen. Dafür spricht auch, daß genau das hier auf der Erde geschehen ist. Kaum gab es das Wasser in flüssiger Form, gab es erstaunlich kurz darauf auch Leben; das hat nicht lang gedauert.
(Ach ja: mit "Samen des Lebens" meine ich gar nicht fertige Zellen (Panspermie), sondern bloß zur Selbstorganisation fähige Moleküle wie diverse Aminosäuren etc. Dünnes Eis für mich; ich bin kein Chemiker.)
Demnach wäre Leben im All sehr häufig.
 Ich würde hier sogar noch weitergehen und die Möglichkeit mineralischer Lebensformen gar nicht ausschließen. Globalorganische Pilze, deren Denken so "langsam" ist, dass nur beim ersten Aha-Gedanke bereits tausende von Jahre vergangen sind. Gaia-Lebensformen und deren Pollenflug, Planeten als komplexe denkende Lebensformen.
Okay, ich schweife ab.
Tust Du nicht; wir sind schließlich in dau°. :-)
Und die grunsätzliche Denkbarkeit von Silikatleben räumen ja sogar Naturwissenschaftler wie der Lesch ein. Wenn auch wohl erst in x Mia Jahren, weil Siliziumverbindungen irgendwie länger brauchen als Kohlenstoffverbindungen.
Denkbar ist sehr vieles und es lohnt sich auch, darüber nachzudenken.
Tellerrand und so. Aber solche Sachen sind halt spekulativ.
Am liebsten beschäftige ich mich mit den fundierten Sachen.
ZB daß es Kohlenstoffleben gibt, wissen wir. Daß dieses rasch entstehen kann, sobald es Wasser in flüssiger Form gibt, wissen wir. Denn das Leben auf der Erde ist der Beweis für beides.
Und daß es flüssiges Wasser auf jenen Aquarium-Himmelskörpern gibt, wissen wir auch....

Des weiteren nehme ich an, daß Leben allermeistens gar nicht auf Planeten entsteht, sondern auf so Aquarium-Himmelskörpern wie Enceladus oder Europa. Bereits hier im Sonnensystem entdecken wir ständig neue davon. Weitere Monde.... Ceres.... Pluto.... usw....
Spätestens hier wird die Drake-Gleichung endgültig hinfällig, weil nicht einmal mehr Dinge wie habitable Zonen eine Rolle spielen. Solche Aquarien können völlig unabhängig sein und sind sogar im interstellaren Raum denkbar.
 Dem stimme ich zu. Ein annehmbarer Gedanke. Oder gerne auch interstellarer Nebel, welcher als Heimstätte für kosmische "Bärtierchen" dient. Oder auch ein Schwarmbewusstsein.
Wie gesagt: denkbar ist vieles.
Aber jene Aquarien sind mehr als nur denkbar.

Und nun noch zu Brownlee und Ward:
Die beiden beobachten und analysieren sehr scharf, ziehen aber vielleicht die falschen Schlüsse daraus.
Sie weisen korrekt nach, daß die Erde ein sehr exotisches Exemplar von Planet ist, und behaupten dann, daß sich Leben ausschließlich auf so einem raren Exemplar zu höheren Daseinsformen entwickeln kann.
Letzteres jedoch ist nur ein Postulat.
 Richtig, mMn irren sie sich. Vor alle durch meine Kenntniss über die menschlichen Irrtümer im Bereich der Wissenschaften.
Es ist doch ein permanetes "sich-irren" und "neu-postulieren", korrigieren und an Hand imperischer Erkenntnisse neue Theorien aufstellen. Ich weiß es nicht, ich bin kein Wissenschaftler. Aber ich weiß, dass wir einst einen Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild erfahren haben. Und heute sind wir bereits weiter, denn wir wissen, dass die Sonne zwar das Zentrum unseres Systems ist, aber nicht des Universums. Paradigmenwechsel ziehen sich durch die gesamte Geschichte der Wissenschaft. Warum sollte also Leben nur in einer "terranischen Form" möglich sein?
Ganz genau.
Die beiden haben ein Buch geschrieben; und zwar ein sehr gutes und wichtiges.
Der Fehler ist, daß dieses Buch seither von allen zur Bibel gemacht und als letztendliche Wahrheit betrachtet wird.

Ich halte es im Gegenteil sogar für möglich, daß die Erde für die Evolution "zu" lebensfreundlich ist; gewissermaßen superoptimal.
Was ich damit meine?
Ich habe mich gefragt, warum der Schritt vom Einzeller zum Vielzeller gar so lang gedauert hat; über _drei Milliarden_ Jahre! Dauert das immer so lang oder ist da bei uns was schiefgelaufen?
 Wer sagt, dass es drei Milliarden Jahre waren?
Die Paläontologen.

Und nun sind wir wieder bei dem Punkt, den ich usprünglich mal meinte, den Faktor Zeit und seine ganzen Affären.
Selbst wenn wir kurz aufleuchten im galaktischen Reigen der Lichter am Himmel... und sagen wir mal, die Maschinenintelligenz, die am hinteren Ende von NGC 5194/5195 am Brennpunkt der Schmelze seine Energie auflädt und von dort in in den Spiralarm lauscht, bemerkt unser Signal.
Selbst wenn die Maschinenintelligenz Raum und Zeit überbrücken kann, 25 Millionen Lichtjahre und die Reise in die Vergangenheit schafft sie vermutlich nicht. Aber warum auch, für einen kleinen strahlenden Felsen voller Verrückter, die laut lärmend nach Hilfe rufen und eine Bandbreite an Strahlungen und Emissionen ins All lassen, wird keine Maschinenintelligenz Interesse haben. Warum auch?
Du sagst es.
Und auch wenn eine (wie auch immer geartete) Zivilisation bereits hier angekommen sein sollte (einfach, weil sie sich schon lange in der Galaxis ausbreitet, was nach Fermi ja der Fall sein müsste), wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, daß sie eine wie auch immer motivierte Direktive hat, um andere Zivilisationen einen Bogen zu machen.
Insbesondere um primitive, noch von der Selbstzerstörung bedrohte.

Schauen wir uns doch mal an, wann die Evolution Vollgas gegeben hat. Dann stellen wir fest: das war immer nach globalen Katastrophen. Und der Schritt vom Einzeller zum Vielzeller erfolgte im Zusammenhang mit genau der allerfiesesten dieser Katastrophen: der Schneeballerde.
 Katastrophen zwangen die Lebensformen zur schnellen Anpassung oder ließen sie aussterben. Die Starken überleben, die schwachen gehen unter. Ich vermute schon, dass Kataklysmen die Entwicklung beschleunigen können.
Das tun sie definitiv.
Ruhige Zeiten fördern Konkurrenzdruck und dadurch Spezialisierung und Artenvielfalt.
Katastrophen dagegen fördern fundamentale Neuentwicklungen.

Doch für die Chance von einer außerirdischen Zivilisation entdeckt zu werden, müssten diese superschnell sein, um uns auch nur zu erreichen.
Entweder superschnell oder superalt.

Denn wir scheinen nicht ausdauernd zu sein und machen das Heim kaputt.
Und wir schreien schon recht laut hinaus ins Universum.
Was wird wohl zuerst verhallen?
Unsere Schreie oder unsere Existenz?
--
       ****  Die andere Site  ****
         (mit den anderen Links)
Datum Thema  Autor
27.08. * Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.wernertrp
27.08. +- Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.Andy Angerer
27.08. `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.halv
27.08.  `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.Andy Angerer
28.08.   `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.Andy Angerer
30.08.    +* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.halv
04.09.    |`* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.halv
04.09.    | `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.Andy Angerer
05.09.    |  `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.halv
05.09.    |   `- Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.Andy Angerer
30.08.    `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.halv
03.09.     `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.Andy Angerer
05.09.      +- Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.halv
07.09.      `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.Andy Angerer
14.09.       `* Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.halv
21.09.        `- Re: Es gibt keinen besseren Alien als den Menschen.wernertrp
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden (Reinhold Neibuhr)