Man unterscheidet die Weißen Magier, die sogenannten Houngan und die Schwarz-Magier, die Bokor oder Malfacteur genannt werden.
Eine Voodoo-Zeremonie kann so ablaufen: Zuallererst muss sich der Magier auf die Zeremonie vorbereiten, d.h. er muss entspannt und hochkonzentriert sein, um mit den Loas - den Geistern in Kontakt zu kommen. Dazu wird er von monotoner Hintergrundmusik begleitet, die mit Congas oder aufeinander geschlagenen Steinen erzeugt wird. Wenn es der Priester geschafft hat, sich beispielsweise auf einen Punkt im Raum zu konzentrieren und mit ihm "verschmolzen ist", wird es ihm möglich durch Rythmus, Tanz und Gesängen zur völligen Ekstase zu gelangen. Der Magier kann nun beginnen, die Hilfe der Geister zu erbitten.
Es gibt eine Reihe verschiedener Loas, die je nach "Thema" aufgerufen werden können und die während des Rituals in den Körper des Magiers und u.U. auch in die Körper der anderen Anwesenden eindringen. Was man eine Besteigung nennt. Daher ist es wichtig, zuvor genau über die verschiedenen Charaktere der Loas Bescheid zu wissen.
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